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Amok: Der Lauf der Männlichkeit
Amok der Lauf der Männlichkeit
Author(s) Monika Lübbert
Published 2002
Publisher Verlag für Polizeiwissenschaft
Country Germany
Pages 100
ISBN 9783935979061

Amok: Der Lauf der Männlichkeit is a book by Monika Lübbert, published by Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfrut am Main in 2002.

SynopsisEdit

Littleton, Bad Reichenhall, Erfurt. Drei Städte, ein Schicksal. Uns allen bekannte Probleme, wie Konflikte in der Schule oder Streit mit den Eltern, führten hier zu unvorstellbarem Ausmaß von Gewalt. Die Täter vernichteten alles, was sich ihnen in den Weg stellte, am Ende sogar sich selbst. Im Allgemeinen und besonders in den Medien wird schnell von Amok gesprochen, doch was versteht man unter diesem Begriff und was sind die Motive für eine derartige Tat? Dieses Buch beschreibt die Herkunft des Begriffs, die Entstehung und die geschichtliche Entwicklung des Amoklaufs und stellt die bisher erforschten Studien über Amokläufe aus dem 20. Jahrhundert vor. Anhand einer eigenen inhaltsanalytischen Untersuchung von 118 sogenannten Amokläufen versucht die Autorin verschiedene Konflikttypen aufzuzeigen und aus kriminologischer Sicht die Beweggründe für dieses Phänomen zu erklären.

Table of contentsEdit

Chapter Page
1 – Einführung
2 – Historische Entwicklung des Amoks
2.1 – Formen des Amoks
2.1.1 – Kriegerischer Amoklauf in Gruppen
2.1.2 – Individueller Amoklauf
2.1.3 – Kulturelle Bewertung des Amoks
2.1.3.1 – Motive und Ursachen
2.1.3.2 – Häufigkeit
2.1.3.3 – Psychologische und soziokulturelle Hintergründe
2.2 – Artverwandte Phänomene
2.3 – Zusammenfassung
3 – Amok im 20. Jahrhundert
3.1 – Definition des Begriffs Amok
3.2 – Amok in der westlichen Welt
3.2.1 – Einzelne Erklärungsansätze und Einzelfälle
3.2.1.1 – Der paranoide Amokläufer
3.2.1.2 – Der schizoid-paranoide Amokläufer
3.3 – Studien des 20. Jahrhunderts
3.3.1 – Studien aus Malaysia
3.3.1.1 – Studie von Schmidt et al.
3.3.1.2 – Studie von Carr und Tan
3.3.1.3 – Studie von Westermeyer
3.3.1.4 – Zusammenfassung
3.3.2 – Studien aus Deutschland
3.3.2.1 – Studie von Schünemann
3.3.2.2 – Studie von Adler et al
3.3.2.3 – Studie von Sehle
3.3.2.4 – Zusammenfassung
3.4 – Vergleich des traditionellen Amoks mit dem der westlichen Welt
4 – Konzept der hegemonialen Männlichkeit
5 – Inhaltsanalytische Untersuchung
5.1 – Fragestellung
5.2 – Quantitative Inhaltsanalyse
5.2.1 – Material und Methoden
5.2.2 – Datenstruktur
5.2.2.1 – Geographische Verteilung
5.2.2.2 – Zeitliche Verteilung
5.2.3 – Ergebnisse
5.2.3.1 – Altersverteilung
5.2.3.2 – Familienstand
5.2.3.3 – Aktuelles Beschäftigungsverhältnis
5.2.3.4 – Auffälligkeiten
5.2.3.5 – Konflikte
5.2.3.5.1 – Motive
5.2.3.5.2 – Tatauslösendes Moment
5.2.3.6 – Tatort
5.2.3.7 – Tatfolgen
5.2.3.7.1 – Todesopfer
5.2.3.7.2 – Anzahl der Verletzten
5.2.3.8 – Täter-Opfer-Beziehung
5.2.3.9 – Waffen
5.2.3.10 – Tatausgang
5.2.3.11 – Besonderheiten der Tat
5.2.4 – Auswertung der Ergebnisse
5.3 – Vergleich der Ergebnisse mit den Studien des 20. Jahrhunderts
6 – Qualitative Inhaltsanalyse
6.1 – Partnerschaftliche Konflikte
6.2 – Berufliche Konflikte
6.2.1 – Konflikt am Arbeitsplatz
6.2.2 – Konflikt in der Schule
6.3 – Konflikte mit öffentlichen Organen
6.4 – Konflikte mit Fremden
7 – Schlussbetrachtung
8 – Literaturverzeichnis
9 – Quellennachweis der untersuchten Fälle
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