FANDOM


Der Riss in der Tafel - Amoklauf und schwere Gewalttaten in der Schule
Der Riss in der Tafel
Covers of the first and second edition.
Author(s) Frank J. Robertz
Ruben Philipp Wickenhäuser
Published 2007
Publisher Springer
Country Germany
Pages 246
ISBN 9783540716303

Der Riss in der Tafel - Amoklauf und schwere Gewalttaten in der Schule is a book by Frank J. Robertz and Ruben Philipp Wickenhäuser, published by Springer, Heidelberg in 2007.

SynopsisEdit

Erfurt, Columbine, Emsdetten - diese Orte sind zum Inbegriff fur "School Shootings," also Amoklaufe beziehungsweise schwere Gewalttaten durch Jugendliche an Schulen geworden. Was haben diese Gewalttaten gemeinsam? Wer sind die Tater? Welche Rolle spielen die Medien und das gesellschaftliche Umfeld? Wie entwickeln die Tater ihre todlichen Phantasien?

Frank J. Robertz und Ruben Wickenhauser vom Berliner Institut fur Gewaltpravention und angewandte Kriminologie (IGaK) tragen in diesem ersten anwendungsorientierten Fachbuch zum Thema die unterschiedlichen Aspekte anhand bekannter Falle zusammen: Praventionsmoglichkeiten, Einschatzung von Bedrohungen, Krisenintervention, Umgang mit traumatisierten Schulgemeinschaften und auffalligen Jugendlichen, Hilfestellungen fur Lehrer, Polizisten und Eltern. Ziel ist stets die realistische Gefahreneinschatzung und -vorbeugung.

Table of contentsEdit

Chapter Page
Vorwort v
Über die Autoren vii
Inhaltsverzeichnis xi
Einführung 1
Grenzerfahrung Amoklauf 3
Struktur des Buches 5
1 – Taten 7
1.1. – Was sind "School Shootings"? 9
1.2 – Fallbeispiel: Moses Lake, Washington 11
1.3 – Daten: Das Ausmaß von School Shootings 13
Weiterführende Literatur 22
2 – Täter 23
2.1 – Lebensphase Jugend 25
2.2 – Fallbeispiel: West Paducah, Kentucky 27
2.3 – Auswertung: Ergebnisse US-amerikanischer Studienergebnisse 29
2.3.1 – Psychopathologische Auffälligkeiten 31
2.3.2 – Einzelgängertum 33
2.3.3 – Tatplanung 33
2.3.4 – Tatandeutungen und Drohungen 34
2.3.5 – Schwerwiegender persönlicher Einschnitt im Vorfeld der Tat 34
Weiterführende Literatur 35
3 – Lebensumfeld 37
3.1 – Fallbeispiel: Red Lake, Minnesota 39
3.2 – Kontrolltheorien: Beziehungen, die von Taten abhalten 42
3.2.1 – Soziale Kontrolltheorie 43
3.2.2 – Kontrollbalancetheorie 46
Weiterführende Literatur 48
4 – Neue Medien 49
4.1 – Fallbeispiel: Erfurt 51
4.2 – Diskussion zur Medienwirkung 52
4.2.1 – Filme 52
4.2.2 – Musik 54
4.2.3 – Internet 56
4.2.4 – "Killerspiele" 58
4.3 – Jugendmedienschutz 65
Weiterführende Literatur 69
5 – Phantasiewelten 71
5.1 – Fallbeispiel: Littleton, Colorado 73
5.2 – Phantasie als Schlüssel zur Wahrnehmung 74
5.3 – Phantasie im Kontext jugendlicher Amokläufer 76
5.3.1 – Eric Harris' Phantasien: "We will be in all black" 76
5.3.2 – Dylan Klebold Phantasien: "The lonely man strikes with absoluite rage" 80
5.3.3 – Gesamtschau von Eric Harris' und Dylan Klebolds Phantasieentwicklung 81
5.4 – Kontrollierte Phantasien und Phantasien über Kontrolle 82
5.4.1 – Phantasieintensität und -inhalte 84
5.4.2 – Geteilte Phantasien 85
5.4.3 – Realisierung einer Gewaltphantasie 87
5.5 – Überreaktionen 88
Weiterführende Literatur 90
6 – Nachahmungstaten 91
6.1 – Fallbeispiel: Conyers, Georgia 93
6.2 – Trittbrettfahrer und Nachahmungstäter 95
6.3 – Lehren aus der Selbstmordforschung 96
6.4 – Pressearbeit zur Vermeidung von Nachahmungstaten 99
6.5 – Überhöhung und Ikonisiserung der Täter 101
6.5.1 – Das öffentliche Interesse an School Shootings 101
6.5.2 – Die Hypothese der "gerechten Welt" 102
6.6 – Narzissmus 103
Weiterführende Literatur 106
7 – Intervention und Prävention 107
7.1 – Intervention nach Tatbeginn 109
7.1.1 – Wichtige Informationen in Amoksituationen 111
7.1.2 – Vorbereitende Zusammenarbeit von Schule und Polizei 113
7.1.3 – Zur Wertung von Drohungen aus polizeilicher Sicht 114
7.2 – Intervention vor Tatbeginn 117
7.2.1 – Fallbeispiel. Brannenburg 118
7.2.2 – Die neue Disziplin des Bedrohungsmanagements 119
7.2.3 – Erste Bewertung 120
7.2.4 – Fallmanagement und Krisenteams 123
7.2.5 – Die Zukunft des Bedrohungsmanagements 125
7.3 – Prävention 126
7.3.1 – Fürsorge 126
7.3.2 – Umgang mit gefährdeten und gefährlichen Schülern 129
7.3.3 – Vorsorge 133
Weiterführende Literatur 135
8 – Traumabewältigung 137
8.1 – Fallbeispiel: Meißen 139
8.2 – Traumatische Belastung 140
8.3 – Möglichkeiten der Unterstützung 143
8.3.1 – Systemebene 143
8.3.2 – Gruppenebene 144
8.3.3 – Individuelle Ebene 152
8.4 – Erkenntnisse und Hinweise für zukünftige Traumaaufarbeitungen 157
8.4.1 – Debriefing und psychologische Frühintervention 157
8.4.2 – Anfangssituation mit Betroffenen 158
8.4.3 – Sinnsuche 159
8.4.4 – Rolle der Medien 160
8.4.5 – Jahrestag 160
8.4.6 – Konsequenzen für die Praxis 161
Weiterführende Literatur 162
9 – Verdeutlichung der Buchinhalte am Fallbeispiel Emsdetten 163
9.1 – Tat 165
9.2 – Täter 165
9.3 – Lebensumfeld 168
9.4 – Neue Medien 170
9.5 – Phantasie 172
9.6 – Nachahmungstaten 174
9.7 – Intervention und Prävention 175
9.8 – Traumabewältigung 177
9.9 – Abschließende Bemerkungen der Verfasser 177
Anhang 179
Teil A – Hilfestellungen zur Thematisierung von "School Shootings" im Umgang mit Kindern und Jugendlichen 181
Teil B – Werkblätter für Lehrer 187
Teil C – Übungen für Schulleiter und Krisenteams 193
Teil D – Unterlagen für Polizeidienststellen 203
Teil E – Notfallordner für Schulen 211
Literatur 233
Stichwortverzeichnis 243

EditionsEdit

Community content is available under CC-BY-SA unless otherwise noted.